Untersuchung in der Praxis

csm echokardiographie f1e3b8fb45

Echokardiographie

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens dient zur Beurteilung des Herzmuskels (Größe und Funktion) und der Herzklappen. Sie lässt Rückschlüsse auf verschiedene Erkrankungen des Herzens und deren mögliche Ursachen zu. Mit der Echokardiographie lassen sich Entscheidungen über weitere Diagnostik und Therapie zudem leichter treffen.

 

Die Untersuchung ist nicht belastend: sie erfolgt per, auf die Brustwand aufgesetzten, Ultraschallkopf. Anschließend können wir die Bilder auf einem Monitor auswerten. 

csm stressechokardiographie 17d79811ec

Stressechokardiographie

Bei der Stressechokardiographie handelt es sich um ein Belastungs-EKG mit zusätzlicher Darstellung der Herzbewegungen durch Ultraschall (Echo). Durchblutungsstörungen des Herzens lassen sich so genauer beurteilen und identifizieren, als mit einem Belastungs-EKG allein. Die Herzkranzgefäße selbst können nicht dargestellt werden. Wir sehen uns mit dem Echo die Wandbewegung des Herzmuskels in Ruhe und unter Anstrengung an. Kommt es zu einer Veränderung der Wandbewegung unter Belastung, ist meist eine Verengung einer der großen Herzkranzgefäße die Ursache.

 

Vorteil: Nicht eingreifend. Wird wie ein Belastungs-EKG durchgeführt. Keine Strahlenbelastung.

Nachteil: Abhängigkeit von den Ultraschallbedingungen. Erschwert bei Übergewicht oder Lungenerkrankungen. Die Herzkranzgefäße selber werden nicht dargestellt.  Genauigkeit der Methode in der indirekten Erfassung von hochgradigen Verengungen der großen Herzkranzgefäße: ca. 80 bis 90 Prozent.

duplexsonographie

Duplexsonographie der Halsgefäße (Carotis)

Ultraschall-Untersuchung der Durchblutung der gehirnversorgenden Halsgefäße; ggf. Darstellung und Ausmessung von Verengungen (Stenosen) bzw. Verschlüssen. Mittels der zusätzlichen Bestimmung des inneren Wandaufbaus (IMT = IMD = Intima-Media-Dicke) kann hier, und näherungsweise auch in anderen Gefäßregionen (Herz, Nieren), individuell das Ausmaß der Arterienverkalkung (Atherosklerose) abgeschätzt werden. Um damit eine Aussage über das persönliche Risiko insbesondere für Schlaganfall und Herzinfarkt zu treffen.

herzschrittmacherkontrolle

Herzschrittmacherkontrolle

Prüfung der Batterie und der Funktion des eingebauten Schrittmachersystems mithilfe spezieller Abfragecomputer. Optimierung der Einstellungen nach den individuellen Erfordernissen. Alle modernen Schrittmacher-Systeme einschließlich biventrikulärer Schrittmacher können hier kontrolliert werden.

defibrillator

Defibrillator-Überprüfung (ICD)

Regelmäßig notwendige Kontrolle des Batteriezustandes und der Funktion des implantierten Defibrillators mithilfe spezieller Abfragecomputer. Wenn nötig, nehmen wir eine Änderung der Programmierung zum bestmöglichen Schutz des Patienten vor lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen vor.

ekg

EKG

Das Elektrokardiogramm oder auch kurz, EKG, stellt die elektrische Herzaktivität dar. Es gibt Hinweise auf Infarkte, andere Erkrankungen und ist wichtig zur Analyse von Rhythmusstörungen.

belastungs ekg

Belastungs-EKG

Mit dem oben beschriebenen Ruhe-EKG können z. B. Durchblutungsstörungen des Herzens nur bedingt erkannt werden. Dazu dient eine spezielle EKG-Untersuchung, die Ergometrie. Hierbei wird versucht, die Durchblutung des Herzens durch genau definierte Fahrrad-Belastungen zu testen.

langzeit ekg

Langzeit-EKG

Da manche Herzrhythmusstörungen nur zeitweise auftreten, und deshalb im Ruhe-EKG häufig nicht erfasst werden, ist es sinnvoll, die Herzaktivität über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Ein Langzeit-Recorder zeichnet das EKG auf. Diese Daten werden anschließend ausgewertet und ermöglichen eine weitergehende Diagnose.

langzeit blutdruck

Langzeit-Blutdruckmessung

Bluthochdruck ist eine der häufigsten unerkannten Erkrankungen in unserer Gesellschaft. Zur Diagnosestellung besonders in problematischen Fällen (z. B. Praxishypertonie) und zur Kontrolle des Therapieerfolges kann die automatische Registrierung des Blutdrucks über einen Tag und eine Nacht eingesetzt werden.

lungenfunktion

Lungenfunktion

Diese Untersuchung (Atem-Test) dient der Messung der Leistungsfähigkeit der Lungen. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse über die Ursache von Luftnot zu.

cardio mrt

In Kooperation mit Fachärzten; Kardio-MRT

 

Auch Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie oder NMR des Herzens genannt. Durch ein Kardio-MRT können wir eine Zustands- und Funktionsdiagnostik des Herzens ohne Belastung durch Röntgenstrahlung durchführen. Wir beurteilen hierbei vor allem den Herzmuskel und die Herzklappen sowie die Aorta (Hauptschlagader). Die Herzkranzgefäße können nicht exakt dargestellt werden.

 

Vorteil: Exakteste Methode, um z. B. abgelaufene Herzinfarkte im Detail nachzuweisen. Die Herzfunktion, Herzgröße und Wanddicken können präzise beurteilt werden. Mittels „Stress-MRT“ können wir, ähnlich wie bei der Szintigraphie, indirekt Durchblutungsstörungen des Herzmuskels nachweisen.

 

Nachteil: Patienten mit Klaustrophobie (= Platzangst) haben häufig Probleme, in der Untersuchungsröhre zu liegen. Patienten mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion können nur „nativ“, nicht mit Kontrastmittel untersucht werden. Dann ist eine Aussage zu Infarkten nur indirekt möglich. Die Untersuchung ist komplex, und daher nicht generell verfügbar.

Genauigkeit der Methode im indirekten Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzens mittels Stress-MRT: ca. 80 bis 95 Prozent.

myokardszintigraphie

Myokardszintigraphie

 

Diese Untersuchung dient der bildhaften Darstellung der Durchblutung des Herzens. Minderdurchblutungen des Herzmuskels werden durch ergometrische oder medikamentöse Belastungen provoziert und mithilfe einer schwach radioaktiven, kurz wirksamen Substanz sichtbar gemacht.

 

Die Herzkranzgefäße selber können nicht dargestellt werden.

 

Es handelt sich also um einen indirekten Test zur Erfassung von hochgradigen Verengungen der Herzkranzgefäße.

 

Vorteil: Nicht eingreifend. Keine enge Kamera.

 

Nachteil: Strahlenbelastung. Genauigkeit der Methode in der indirekten Erfassung von hochgradigen Verengungen der Herzkranzgefäße: ca. 80 bis 95 Prozent.

Datenschutz-Übersicht
footer logo

Wir verwenden Dienste, Cookies und andere Technologien auf unserer Webseite. Einige von diesen sind unbedingt erforderlich. Es können personenbezogene Daten, wie z. B. IP-Adressen für personalisierte Anzeigen und Inhalte, oder Messungen von Anzeigen und Inhalten verarbeitet werden. Detaillierte Informationen über die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Für Ihre informierte Einwilligung können Sie sich gerne in unserer Datenschutzerklärung eine genaue Auflistung der Dienste, welche wir auf unserer Webseite einsetzen, ansehen. Es besteht keine Verpflichtung, in die Datenverarbeitung einzuwilligen, um dieses Angebot zu nutzen. Sie können Ihre Auswahl jederzeit unter Einstellungen oder am unteren Rand der Webseite unter „Datenschutzeinstellungen“ bearbeiten/widerrufen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund individueller Einstellungen möglicherweise nicht alle Funktionen der Webseite verfügbar sind.

Einige Services verarbeiten personenbezogene Daten in den USA. Mit Ihrer Einwilligung zur Nutzung dieser Services willigen Sie auch in die Verarbeitung Ihrer Daten in den USA gemäß Art. 49 (1) a DSGVO ein. Der EuGH stuft die USA als ein Land mit unzureichendem Datenschutz nach EU-Standards ein. Es besteht beispielsweise die Gefahr, dass US-Behörden personenbezogene Daten in Überwachungsprogrammen verarbeiten, ohne dass für Europäerinnen und Europäer eine Klagemöglichkeit besteht.

Unbedingt notwendige Cookies

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.